<?xml version='1.0' encoding='utf-8' ?>
<rss version='2.0' xmlns:dc='http://purl.org/dc/elements/1.1/'>
<channel>
	<title>Mehr als Taxifahren</title>
	<link>http://www.mehralstaxifahren.de/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 05:40:30 +0100</pubDate>
	<ttl>60</ttl>
	<item>
		<title>Katharina Petzold</title>
		<description><![CDATA[Katharina Petzold arbeitet seit 2018 als Entscheiderin in Asylverfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). 

Aus welchen Gründen hast du dich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Bis kurz vor dem Abitur hatte ich die verschiedensten Berufswünsche: Von Tiermedizin über Lehramt bis hin zum Sportjournalismus war fast jeder Bereich mal abgedeckt. Dann habe ich durch Zufall das ZEIT Magazin in die Hand gedrückt bekommen, in dem verschiedene Studiengänge beschrieben und Universitäten gerankt wurden. Bei Soziologie war dort in etwa zu lesen: “Wenn Dich interessiert, was Menschen sich morgens aufs Butterbrot schmieren, bist Du hier richtig aufgehoben.”

Da ich von Natur aus ein wissbegieriger Mensch bin, fand diese Aussage bei mir direkt Anklang. Also warf ich prompt alle meine anderen Ideen über Bord und bewarb mich an verschiedenen Unis auf den Studiengang Soziologie. Zuerst lag mein Fokus noch darauf, irgendwann mal in einem Meinungsforschungsinstitut arbeiten zu können.]]></description>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 05:19:18 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/katharina-petzold/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/katharina-petzold/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Danielle Schippers</title>
		<description><![CDATA[Danielle Schippers arbeitet im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als Referentin bei der LÜKEX, einer regelmäßig stattfinden Übung zum Krisenmanagement in Deutschland. Sie ist dort zuständig für den Bereich Medienarbeit. 

Wie sind Sie zur Soziologie gekommen?

Das war eine klassische „Nicht-Entscheidung“. Ich wusste nicht, was ich mal werden will, wenn ich erwachsen bin :-) Ich wusste nur, ich will irgendwas mit Menschen und Kommunikation machen. Ich habe dann versucht so viele unterschiedliche Studiengänge wie möglich zu finden, die irgendwas damit zu tun haben.

An der RWTH Aachen hat mich dann der Info-Tag der Philosophischen Fakultät für das Fach Soziologie begeistert, ironischerweise mit einem Gedankenspiel über das Verhalten von Menschenmassen, das im Studium niemals behandelt wurde. Dafür arbeite ich heute im Krisenmanagement bzw. der Krisenkommunikation, also genau in diesem Themenbereich.

Wie verliefen Ihr Studium und der Berufseinstieg?

Ich habe den 2-Fach-]]></description>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2021 12:37:46 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/danielle-schippers/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/danielle-schippers/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Antonius Schröder</title>
		<description><![CDATA[Antonius Schröder ist seit mehr als 40 Jahren in der soziologischen Forschung tätig. Er ist Mitglied der Geschäftsführung der Sozialforschungsstelle Dortmund und Senatssprecher des Berufsverbands Deutscher Soziologinnen und Soziologen.

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden?

Durch ein Referat in der Oberstufe des Gymnasiums, in dem ich einen grundsätzlichen Abriss der Soziologie und ihrer Inhalte beschreiben musste. Nach dem Abitur habe ich mich dann entschieden, den neu eingeführten Studiengang Sozialwissenschaften in Bochum zu wählen. Dieser Studiengang ermöglichte die Verbindung auch zu anderen Disziplinen (“Bindestrich-Soziologie”) wie Sozialpsychologie und -medizin.

++Spenden++

Wie verlief Ihre bisherige Karriere?

Ich habe in Bochum Sozialwissenschaften studiert. Praktika gab es damals noch nicht, aber ich habe drei Jahre als studentische Hilfskraft im Feldversuch “Bildschirmtext” mitgearbeitet. Dafür habe ich mein Studium extra verlängert,]]></description>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2021 04:39:30 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/antonius-schroder/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/antonius-schroder/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Ingrid Katz-Hofelich</title>
		<description><![CDATA[Ingrid Katz-Hofelich ist seit über 10 Jahren in den Bereichen, Coaching, Beratung und Moderation selbstständig. Sie leitet das Unternehmen konturis in der Nähe von Stuttgart. Außerdem ist sie eine der beiden Herausgeberinnen des Buches "Soziologie als Beruf?".

Aus welchen Gründen haben Sie sich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Mich beschäftigten schon früh Fragen wie, wie funktioniert Gesellschaft, welches sind die Faktoren, die sie in ihrem Inneren zusammenhält? Welche Gesellschaft braucht eine Demokratie, um funktionieren zu können? Wie ist die Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Demokratie? Welche Relevanz hat welches System wozu und wie hängen sie zusammen?

Außerdem interessierte ich mich auch schon früh dafür, weshalb es Organisationen gibt und welches ihre Funktionsweisen sind.
Das Soziologiestudium schien mir am besten geeignet, auf all diese Fragen Antworten zu bekommen. Mit der zunehmenden Beschäftigung habe ich darüber hinaus festgestellt,]]></description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2021 09:11:35 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ingrid-katz-hofelich/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ingrid-katz-hofelich/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Dr. Peter Biniok</title>
		<description><![CDATA[Peter Biniok ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Praxisforschung tätig. Seit 2018 ist er bei der Innung "Sanitär, Heizung, Klempner, Klima" in Berlin angestellt. 

Wie sind Sie zur Soziologie gekommen?

Ich habe zunächst Informatik studiert. Während des Hauptstudiums (es war ein Diplomstudiengang) habe ich gemerkt, dass die reine Programmierarbeit zwar faszinierend ist, mir jedoch nicht besonders liegt. Meine fachlichen Schwerpunkte setzte ich dann auch auf Datenbanken und Informationssysteme sowie das Thema Informatik und Gesellschaft. In diesen Spezialisierungen des Informatikstudiums geht es um die Modellierung von Welt, rechtliche Aspekte der Digitalisierung und bspw. die Frage, inwiefern computerisierte Büroarbeitsplätze menschengerecht sind. In gewisser Weise deutete sich damit an, dass mich das Soziale an Technik interessiert.

Außerhalb des Studiums habe ich mich zudem eher mit Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschäftigt, anstatt die neuesten Hard-]]></description>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 10:14:44 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/peter-biniok/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/peter-biniok/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Nadine Schöneck-Voß</title>
		<description><![CDATA[Nadine Schöneck-Voß hat seit 2016 die Professur für »Soziologie und Empirische Sozialforschung« am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein inne.

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden?

Ich entschied mich Mitte der 1990er Jahre zu einem Studium der Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (RUB), weil mein damaliger Brieffreund „Sowi“ an der RUB studierte – ein Beispiel dafür, dass selbst einer biografischen Hochkostensituation, wie sie die Studienfachwohl darstellt, nicht immer vernunftgesteuerte Abwägungen vorangehen und irrationale Motive entscheidungsleitend sein können…

Allerdings erkannte ich sehr bald, dass ich besonders großes Interesse an Soziologie als Wissenschaft von der Gesellschaft hatte. Während des Grundstudiums überlegte ich daher, das Studienfach zu wechseln. Dazu hätte ich allerdings die RUB verlassen müssen,]]></description>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2021 02:19:33 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/nadine-schoeneck-voss/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/nadine-schoeneck-voss/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Phillip Struck</title>
		<description><![CDATA[Phillip Struck arbeitet seit 2018 als Agile Coach bei der Digitalagentur brandung GmbH in Berlin. 

Wie sind Sie Soziologe geworden? 

Das war mehr oder weniger Zufall. Nach dem Ende meines Zivildienstes 2010 hatte ich die vage Idee, irgendwas Soziales zu machen - auch eher aus der Not heraus geboren, dass meine Eltern mich permanent gefragt haben, was ich denn nun mit meinem Leben anfangen möchte. (Randnotiz: ich habe nebenbei noch in einem Sportschuhgeschäft ausgeholfen, eine nicht wirklich zukunftsträchtige Perspektive.)

2010 habe ich zunächst die Bewerbungsfristen der Unis in Berlin verschlafen und mich bis 2011 auch nicht wirklich weiter mit dem Gedanken des Studierens auseinandergesetzt. Als ich 2011 dann die Zusage für das Studium Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung an der TU Berlin bekommen habe, habe ich das Studium dann natürlich angenommen und mich mit dem Fach an sich erst wirklich im Rahmen des Studiums beschäftigt.]]></description>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 06:41:13 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/phillip-struck/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/phillip-struck/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Dr. Tobias Vahlpahl</title>
		<description><![CDATA[Seit 2016 leite ich eine Niederlassung des Ethno-medizinischen Zentrum e.V. in Mannheim. Hier bilden wir interkulturelle Gesundheits- und GewaltpräventionsmediatorInnen aus, die in der Folge muttersprachliche Informationsveranstaltungen durchführen. Gleichzeitig arbeite ich als Projektleiter an der Universität Heidelberg in der Abteilung Wissenschaftliche Weiterbildung.

Aus welchen Gründen haben Sie sich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Das war ein bisschen Zufall. Die ZVS wollte damals nicht, dass ich Psychologie studiere und die Soziologie schien da naheliegend. Im Ergebnis hat sich das als ein Glücksfall erwiesen, mit dem ich sehr glücklich bin.

++Spenden++

Wo haben Sie studiert, welche Praktika haben Sie absolviert und wo arbeiten Sie heute?

In Heidelberg sowohl studiert, als auch promoviert. Wenn man so will habe ich genau das gemacht, was man heute keinem Studierenden mehr empfehlen würde. An einem Ort bleiben, kein Auslandssemester,]]></description>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 05:32:04 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/tobias-vahlpahl/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/tobias-vahlpahl/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Sarah Brinkmann</title>
		<description><![CDATA[Nach meinem Soziologie-Studium konnte ich direkt als Trainee bei meinem heutigen Arbeitgeber, der Gerry Weber International AG, einsteigen. Seit 2017 bin ich dort als Managerin für Corporate Social Responsibility tätig.

Aus welchen Gründen haben Sie sich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Mich haben schon immer gesellschaftliche und politische Themen fasziniert, ich liebe es mich auszutauschen und zu diskutieren. Zudem war ich 2001/2002 in der 11. Jahrgangsstufe ein Jahr als Austauschschülerin in New York, USA. Aufgrund der prägenden Ereignisse die den Terrorangriffen des 11. September folgten, entschied ich mich dafür, den Bachelor in Politikwissenschaften zu studieren. Während des Studiums konnte ich in einige Soziologiethemen reinschnuppern und war begeistert, sodass ich mich für den Master in Soziologie entschied. Vor allem faszinierten mich dabei Themen der Systemtheorie, Gender Studies und Organisationssoziologie,]]></description>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 03:53:13 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/sarah-brinkmann/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/sarah-brinkmann/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Hanna Slowinski</title>
		<description><![CDATA[Nach meinem Soziologie Studium in Hannover arbeite ich heute beim Bistum Hildesheim als koordinierende Mitarbeiterin im katholischen internationalen Zentrum und als Mitarbeiterin in der muttersprachlichen Seelsorge. Gleichzeitig promoviere ich an der Hochschule Fulda an der theologischen Fakultät. 

Aus welchen Gründen hast du dich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Nachdem Abitur stand ich - wahrscheinlich wie jeder junge Mensch - vor einer großen Auswahl an Studiengängen, Möglichkeiten und potentiellen Ausbildungswegen und konnte mich erst einmal gar nicht entscheiden, was ich genau machen möchte.

Meine Mutter war in dieser Phase des Suchens nach dem richtigen Ausbildungsweg eine wichtige Person, sie kam auf die Idee: „Versuche es doch mit Soziologie“. Fand ich spannend. Ich begann mich damit auseinander zu setzen was Soziolog*innen ausmacht, welche Inhalte und Kompetenzen ein Soziologie Studium vermittelt und welche Berufsmöglichkeiten-]]></description>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2018 09:26:37 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/hanna-slowinski/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/hanna-slowinski/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Armin Zisgen</title>
		<description><![CDATA[Nach einem etwas unpassenden Enstieg als Trainee in einem Versicherungsunternehmen, habe ich die letzten 23 Jahres meines Berufslebens als Personalleiter in einem international tätigen Maschinbauunternehmen gearbeitet. Heute schreibe ich in meinem eigenen Blog über Themen rund um die Personalführung.

Aus welchen Gründen haben Sie sich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Nach dem Abitur wollte ich, wie viele andere auch, Journalist werden. Dieses Ziel und das Interesse an der Thematik haben mich zur Soziologie gebracht.

++Spenden++

Wo haben Sie studiert und wie hat sich das Soziologie-Studium seither verändert? 

Ich habe in Mainz studiert und mit dem guten, alten Magister-Examen abgeschlossen. Der Studiengang war an der Philosophischen Fakultät angesiedelt und mit einer sehr freizügigen Studienordnung ausgestattet. Mein Hauptfach war Soziologie, kombiniert mit den Nebenfächern Politikwissenschaft und BWL.]]></description>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2018 23:43:28 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/armin-zisgen/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/armin-zisgen/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Alev Kilinc</title>
		<description><![CDATA[Nach dem Soziologie-Studium bin ich direkt in den Bereich der Ausbildung/Personalentwicklung eingestiegen, wo ich mich bis heute sehr wohl fühle. Aktuell arbeite ich als Ausbildungsleiterin in einem IT-Unternehmen namens Axians. 

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden und wo haben Sie studiert?

Zur Soziologie habe ich gemeinsam mit einer Freundin kurz vor den Abi-Prüfungen gefunden. Wir unterhielten uns sehr leidenschaftlich zu gesellschaftlichen Themen. Zudem studierte ihr Bruder Soziologie im Nebenfach. Nach Recherchen wusste ich sofort, diese Wissenschaft hat die Antworten auf meine Fragen. Nach meinem Abi hatte ich mich an mehreren Unis für Soziologie beworben.

Nach einer späten Zusage der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main entschloss ich mich, in Frankfurt zu studieren. Damals wusste ich noch nicht, welche Ausrichtung die Frankfurter Uni hatte. Ich lernte und spürte schnell, was es bedeutete,]]></description>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 04:55:48 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/alev-kilinc/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/alev-kilinc/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Julia Zisgen</title>
		<description><![CDATA[Seit Jahresanfang arbeite ich im Bereich Konzernsicherheit bei der KfW Bankengruppe in Frankfurt. Konkret bin ich in einem Team, das für Business Continuity Management (BCM) und physische Sicherheit zuständig ist.

Wie bist du zur Soziologe gekommen?

Mich haben gesellschaftliche und politische Themen schon immer interessiert, aber ich hatte keinen konkreten Berufswunsch. Ich habe also zuerst Jura studiert, also auch so ein Alles-und-Nichts-Fach wie Soziologie, nur halt mit mehr Renommee. ;)

So richtig war es aber doch nicht meins, deswegen habe ich mich nach Alternativen umgeschaut, und dank familiärer Vorbelastung hatte ich recht schnell Soziologie als Möglichkeit auf dem Schirm. Das ist‘s dann auch geworden, dazu die Nebenfächer Politik und Öffentliches Recht.

++Spenden++

Wie verliefen dein Studium und die Jobsuche?

Studiert habe ich in Freiburg, was auch eine gute Wahl war,]]></description>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 08:57:50 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/julia-zisgen/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/julia-zisgen/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Nils Kubischok</title>
		<description><![CDATA[Nach einigen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeite ich seit 2015 als Requirements Engineer bei einem IT-Dienstleister und bin damit für die Erhebung von Anforderungen zuständig. Parallel zum Job schließe ich gerade meine Promotion ab.

Aus welchen Gründen hast du dich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Ich schwankte damals zwischen einem Informatik Studium oder einem Studium der Gesellschaftswissenschaften. Ich habe mich letztlich aufgrund der Vielfalt des Faches und meinem Interesse für gesellschaftliche Zusammenhänge für ein Studium der Soziologie entschieden.

Durch ein Seminar bin ich dann mit der Techniksoziologie in Berührung gekommen. Für mich war das damals der ideale Weg, um meine Technikbegeisterung und meine Begeisterung für die Soziologie zu kombinieren. Man muss dazu sagen, dass ich von Techniksoziologie vor meinem Studium noch nie etwas gehört hatte -]]></description>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 21:37:20 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/nils-kubischok/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/nils-kubischok/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Felix Sühlmann-Faul</title>
		<description><![CDATA[Ich bin seit 2015 selbständiger Marktforscher und Marketingberater in meinem Unternehmen Soziologik.de. Dort berate ich klein- und mittelständische Unternehmen. Gleichzeitig arbeite ich wissenschaftlich als freier Techniksoziologe mit Spezialisierung auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit und schreibe an meiner Dissertation in diesem thematischen Bereich. Als Wissenschaftlicher findet mich man unter suehlmann-faul.com.

Wie sind Sie zur Soziologie gekommen?

Ich habe erfreulicherweise noch die Möglichkeit gehabt, ein Magisterstudium zu absolvieren und die Kombination aus Germanistik und Soziologie war für mich eine einfache Entscheidung. Beide Fächer hingen mit meiner vorangegangenen Ausbildung zum Werbekaufmann zusammen, was mich einerseits an den kreativen Umgang mit Sprache angenähert hatte und andererseits mit Themen wie Ziel- und Stilgruppen, Milieus, Intersubjektivität in Kontakt gebracht hat.]]></description>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2018 01:09:34 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/felix-suehlmann-faul/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/felix-suehlmann-faul/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Prof. Dr. Carsten Stark</title>
		<description><![CDATA[Ich bin als Professor für Personalmanagement und Organisation an der Hochschule Hof beschäftigt. Außerdem leite ich seit 2008 das Institut für Korruptionspraevention.

Aus welchen Gründen haben Sie sich für ein Soziologie-Studium entschieden?

Diesen dummen Spruch mit dem „Taxifahrer“ habe ich in meinem Leben natürlich oft gehört. Noch heute gibt es Leute die mir gegenüber meinen, derartige Weisheiten von sich geben zu müssen. Bei uns Babyboomer war die Akademikerarbeitslosigkeit ohnehin vorprogrammiert, ganz besonders bei Soziologen. Allerdings war ich nach Beendigung meines Studiums nicht einen Tag arbeitslos.

Ich habe nach dem Studium auch niemals irgendwelche Hilfstätigkeiten ausüben müssen, sondern habe immer als Soziologe gearbeitet. Während des Studiums sah das natürlich anders aus, aber das ist ja bei allen Studiengängen so und hängt eher vom Geldbeutel des Elternhauses ab. 

Mir waren diese Sprüche immer egal. Für ein Soziologiestudium habe ich mich entschieden,]]></description>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 02:11:52 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/carsten-stark/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/carsten-stark/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Edith Chassein</title>
		<description><![CDATA[ Nach meinem Studium in Mannheim mit Schwerpunkt auf Migration und Bildung habe ich das Themenfeld Umweltsoziologie für mich entdeckt. Aktuell arbeite ich in einem kleinen Institut (Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES GmbH) und beschäftige mich Schwerpunktmäßig mit Akzeptanzfragen rund um das Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Aus welchen Gründen haben Sie Soziologie studiert?

Tatsächlich ging es mir nach dem Abitur wie vielen anderen. Mir standen so viele Optionen offen und ich hatte keine Ahnung, welchen Beruf ich später einschlagen wollte. Das Soziologiestudium interessierte mich vom Thema her und Mannheim hat einen exzellenten Ruf. Ich freute mich sehr, als ich dort angenommen wurde. Ein klares Berufsbild hatte ich jedoch nicht vor Augen.

Ohne Umwege ging ich also nach Mannheim und absolvierte dort sowohl meinen Bachelor als auch meinen Master, da es mir an der Uni sehr gefiel. Meine Ausbildung war also sehr linear. Auch, wenn mir viele dazu rieten,]]></description>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 06:27:00 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/edith-chassein/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/edith-chassein/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Alexander Schiller</title>
		<description><![CDATA[Ich studiere Soziologie im Master an der Uni Halle (Saale) und habe im vergangenen Jahr ein einmonatiges Pflichtpraktikum in der Flüchtlingshilfe in Leipzig absolviert. Dort arbeitete ich in einem Patenschaftsprogramm, das Integrationspatenschaften zwischen Bürgern der Stadt Leipzig und Geflüchteten vermittelt. 

Aus welchen Gründen hast du dich zu einem Soziologie-Studium entschlossen? 

Mein erster Berührungspunkt mit der Soziologie war ein Grundlagenseminar zum Thema Soziologische Zeitdiagnosen, das ich während meines Bachelorstudiums der Sozialen Arbeit belegte. Rückblickend würde ich die Erkenntnisse aus diesem Seminar, als ein Schlüsselerlebnis für mein weiteres – dann vertiefendes – soziologisches Interesse bewerten.
 
Letztlich haben mich die sehr breit gefächerten und stark anwendungsorientierten Ausbildungsinhalte der Sozialen Arbeit dazu motiviert, meine ohnehin bestehende Neugierde für gesellschaftliche Zusammenhänge,]]></description>
		<pubDate>Thu, 31 May 2018 22:00:49 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/alexander-schiller/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/alexander-schiller/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Eva Stock</title>
		<description><![CDATA[Nach meinem Soziologie-Studium und einigen Jahren bei der Deutschen Bahn, leite ich heute ein kleines HR-Team bei Trust Agents, einer Online-Marketing-Agentur in Berlin. Auf meinem Blog HRisnotacrime schreibe ich über alles, was mit Personalthemen zu tun hat.

Wie bist du Soziologin geworden?

Meine Schwester ist um einiges älter als ich und war bereits Diplom-Soziologin. Also wollte ich das auf gar keinen Fall studieren, ist ja klar. Man möchte sich in dem Alter ja unabhängig machen von der Familie und besonders von großen Geschwistern. Weil ich etwas ratlos und das Internet damals noch nicht so voller Studien-Tipps war wie heute, bin ich in meiner Verzweiflung zum Berufsberater des Arbeitsamts (das hieß damals noch so) gegangen. Leider kam da auch wieder Soziologie-Studium raus. ;)

Ich hab es dann trotzdem mit Kommunikationswissenschaften probiert, aber einen NC von 1,3 konnte ich nicht vorweisen.]]></description>
		<pubDate>Thu, 10 May 2018 06:01:35 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/eva-stock/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/eva-stock/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Thomas Kühner</title>
		<description><![CDATA[Ich habe 2008 mein Soziologie-Studium an der TU Darmstadt abgeschlossen und arbeite heute als Online-Projektleiter bei der Webagentur ion2s.

Wie bist du zur Soziologie gekommen?

Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung als Bankkaufmann absolviert, da mein Vater in einer Bank (als Jurist im Bereich Immobilien) gearbeitet hat und ich die Ausbildung als gute Grundlage für meinen weiteren Werdegang angesehen habe. Ursprünglich wollte ich nach der Ausbildung BWL zu studieren.

Während der Ausbildung merkte ich jedoch, dass mir der bürokratische, starre Alltag in der Bank nicht liegt und ich dort nicht dauerhaft arbeiten möchte. Ich habe mich schon immer für gesellschaftliche Zusammenhänge, Rechtsradikalismus und Politik interessiert und habe mir deshalb sozialwissenschaftliche Studienfächer wie Politik und Soziologie angeschaut. Da einige Freunde in Darmstadt studierten, fiel die Wahl auf Soziologie mit den Nebenfächern BWL und Jura.]]></description>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2018 20:25:28 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/thomas-kuehner/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/thomas-kuehner/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Stella Rauscher</title>
		<description><![CDATA[Parallel zu meinem Master in Soziologie an der Universität Duisburg-Essen arbeite ich mehr als 30 Wochenstunden. Einerseits bin ich als Erasmus-Tutorin beim TSC tätig, andererseits als Koordinatorin in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe bei der Arbeiterwohlfahrt.

Was hat dich motiviert, Soziologie zu studieren?

Eher unbewusst und zufällig habe ich mich eigentlich schon sehr früh mit sozialwissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigt. Angefangen auf der Realschule mit dem Schwerpunkt Sozialwissenschaften seit der siebten Klasse bis hin ins Abitur, wo ich Sowi als viertes Prüfungsfach gewählt hatte.

Schon damals habe ich mich also mit Becks Individualisierungsthese oder den gesellschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels auseinandergesetzt. Und immer stand die Frage für mich im Raum: “In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich?“.

Nach dem Abitur wusste ich dann aber trotzdem noch nicht so wirklich, was ich beruflich einmal machen möchte -]]></description>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2018 04:34:03 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/stella-rauscher/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/stella-rauscher/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Ralph Chan</title>
		<description><![CDATA[Seit Oktober 2017 arbeite ich als Junior Researcher (Pre Doc) im Fachbereich “Internationale Stadtsoziologie und Vergleichende Sozialpolitik” am Institut für Soziologie an der Universität Wien.

Wieso hast du Soziologie studiert?

Eigentlich nur durch Zufall. Das eigentliche Bachelorstudium der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien wurde bekanntlich abgeschafft, ich wollte mich zudem inskribieren, habe mich dann aber umentschieden, weil ich innerhalb weniger Jahre hätte gezwungenermaßen fertig werden müssen.

Diese Last wollte ich mir nicht aufbürden und habe mich daher nach anderen Studienfächern umgeschaut. Die Sozialwissenschaften sind mir ins Auge gesprungen. Ich fand diese Richtung am Spannendsten und obwohl ich davor von Soziologie noch nichts gehört habe, habe ich mich dann nach einer Studienberatung dazu entschlossen.

++Spenden++

Wie ist dein Studium verlaufen?

Sowohl den Bachelor als auch den Master habe ich an der Soziologie an der Universität Wien gemacht.]]></description>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 19:29:37 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ralph-chan/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ralph-chan/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Christoph Ziegler</title>
		<description><![CDATA[Seit Januar 2017 arbeite ich als Projektbevollmächtigter beim Karlsruher Institut für Technologie. Zu dieser Stelle bin ich nicht über den klassischen Weg gekommen. Zu meinen Aufgaben gehört unter anderem die Bewilligung von Fördermitteln sowie die Durchführung eines Forschungswettbewerbs. 

Aus welchen Gründen haben Sie sich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Schon lange interessiert mich, wie die Möglichkeiten neuer Technologien das Verhalten einzelner Menschen und Gruppen verändern und welche gesellschaftlichen Chancen und Herausforderungen mit disruptiven technologischen Entwicklungen einhergehen. Mein Wissen aus dem früher abgeschlossenen Studium der Politikwissenschaft wollte ich mit diesem Interesse verbinden, um darzustellen ob und welche politischen Entscheidungen durch diese Veränderungen erforderlich und zugleich angemessen sind.

++Spenden++

Wie ist Ihr bisheriger beruflicher Lebensweg verlaufen?

Mein bisheriger beruflicher Werdegang war alles andere als]]></description>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 20:23:28 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/christoph-ziegler/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/christoph-ziegler/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Christian Dristram</title>
		<description><![CDATA[Ich arbeite seit Januar 2017 als Referent für Internationalisierung an der Uni Mannheim und bin dort unter anderem für den Aufbau eines internationalen Netzwerks an Partneruniversitäten zuständig. 

Aus welchen Gründen haben Sie sich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Wie wahrscheinlich die meisten Abiturient/innen war ich mir gar nicht sicher, was ich studieren sollte. Letztlich hat es sich aber zwischen Soziologie, Politikwissenschaft und Lehramt entschieden. Eine Freundin hat mir dann geraten interdisziplinär Sozialwissenschaften zu studieren. Das habe ich dann auch in Hannover gemacht; hier gehören Soziologie, Politikwissenschaft, Sozialpsychologie und Verwaltungswissenschaften zum Studium dazu.

Mich haben gesellschaftliche Prozesse schon immer interessiert. Warum sind Menschen, wie sie sind und wie kann man das erklären? Diesen Fragen konnte ich im Studium auf den Grund gehen. Für den Master in “reiner” Soziologie habe ich mich dann vor allem entschieden,]]></description>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 06:59:49 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/christian-dristram/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/christian-dristram/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Ingo Meyer</title>
		<description><![CDATA[Nach einigen Jahren in der freien Wirtschaft arbeite ich seit Oktober 2017 in der Versorgungsforschung als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Forschungskoordinator bei der PMV forschungsgruppe.

Wie ist Ihr bisheriger Berufsweg verlaufen?

Ich habe Soziologie an der Universität Bonn studiert, vor allen Dingen bei Jörg Blasius. Ich bin auf einigen Umwegen auf die Soziologie gestoßen und vor allen Dingen, weil mich das Verstehen von Menschen als Gruppen reizte. Im Studium bin ich dann schnell zur Statistik gekommen und habe mich vor allen Dingen mit Methoden beschäftigt. Das habe ich wesentlich Jörg Blasius zu verdanken, der dieses eigentlich trockene Thema großartig und praxisnah gelehrt hat.

Über einen Studentenjob bin ich dann an meine erste Vollzeitstelle im Consulting gelangt. Ich habe einige Jahre Datenanalyse gemacht und dann zunehmend IT-Implementierung: Bedarfsanalyse, Prozessdesign, Geschäftsmodellentwicklung. Inhaltlich ging es dabei immer um IT im Gesundheitswesen und in der Pflege.]]></description>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 02:56:57 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ingo-meyer/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ingo-meyer/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Katrin Herbon</title>
		<description><![CDATA[Gegründet habe ich mein Unternehmen sinnhaltig Lektorat im Jahr 2015. Der Unternehmensname entspricht der gehobenen Form von sinnvoll und beschreibt meine Einstellung zu Leben und Arbeit. Als freie Wissenschafts- und Fachlektorin für Soziologie und Gender Studies betreue ich seither Autor/innen, Verlage und Agenturen und helfe bei der Optimierung von Texten.

Wie ist Ihr bisheriger Berufsweg verlaufen?

Mein beruflicher Werdegang steht unter dem Motto Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Geboren und aufgewachsen bin ich in Berlin. Dort habe ich eine Ausbildung zur Garten- und Landschaftsbauerin abgeschlossen und anschließend mein Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg nachgeholt. Studiert habe ich dann (Kultur-)Soziologie und Gender Studies in Konstanz, Wien und Bielefeld.

Den Zugang zur Soziologie habe ich über die Gender Studies gefunden. Ich habe mich intensiv mit Michel Foucault und Judith Butler auseinandergesetzt, mich mit Konzepten wie Geschlecht und Körper, Raum und Macht,]]></description>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 02:24:23 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/katrin-herbon/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/katrin-herbon/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Ivonne Fischer</title>
		<description><![CDATA[Seit 2016 bin ich Puppenspielerin in meinem eigenen Theater, dem "Urania - Wissen macht Theater". Unser Ziel ist es, Kinder mit selbstgeschriebenen Stücken für Wissensthemen und Wissenschaft begeistern. Dabei profitiere ich in vielen Bereichen von meinem Soziologie-Studium.

Wie sind Sie zur Soziologie gekommen?

Ui, da muss ich etwas ausholen… Also ursprünglich wollte ich was mit Theater oder Musik machen, hab in der Schulzeit in einer Schülerband gespielt und mich mit einem Kabarettensemble, welches bei mir im Haus wohnte, angefreundet. Als ich aus der Band flog und auch fast zeitgleich meine Freundschaft zu den beiden Kabarettisten in die Brüche ging, wollte ich nie wieder was mit Musik oder Kunst überhaupt machen.

Also die Frage, was ich dann machen soll. Ich stand kurz vor dem Abi und musste mich langsam entscheiden. Also habe ich die üblichen Informationsveranstaltungen mitgemacht und mich dann eher für ein Studium der Sozialpädagogik interessiert. Als das nicht klappte,]]></description>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 04:20:50 +0100</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ivonne-fischer/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ivonne-fischer/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Ulrike Pitzschke</title>
		<description><![CDATA[Über ein Praktikum habe ich 2013 meine aktuelle Stelle als Pre-Sales Consultant im Bereich Videostreaming &amp; Videoberatung in Dresden gefunden. Dort bin ich die erste fachliche Ansprechpartnerin für unsere Kund*innen, gebe Schulungen und begleite Anforderungsworkshops.

Wie hast du zur Soziologie gefunden?

Nach dem Abitur war ich ein Jahr in London als Au-Pair tätig. Für mich war eigentlich schon immer klar, dass ich Lehrerin werden möchte. So fing ich nach meiner Rückkehr an, Lehramt Englisch/Latein zu studieren. Das war gerade nach der Umstellung auf Bachelor/Master und alles war sehr chaotisch. Hinzu kam, dass ich mich mit den Inhalten nicht zu 100% identifizieren konnte und mir der vorgeprägte Weg des “Lehrer-Daseins” zunehmend Angst machte. Also begann ich, mich umzuschauen und landete schließlich bei der Soziologie. Gerade die Themenvielfalt begeisterte mich. Natürlich waren meine Eltern von dem Studiengangwechsel nicht so begeistert, vor allem,]]></description>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 04:21:20 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ulrike-pitzschke/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ulrike-pitzschke/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Florian Loidl</title>
		<description><![CDATA[Nach meinem Soziologie-Studium bin ich zunächst für einige Monate in den Bereich Personaldienstleistung im Vertrieb eingestiegen und habe anschließend die stellvertretende Marktleitung in einem Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft übernommen. Über einen persönlichen Kontakt kam ich dann zur Bundesagentur für Arbeit, wo ich als Trainee eine Stelle gefunden habe.

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden?

Zur Soziologie kam ich über eine sehr engagierte Hochschulberaterin der Agentur für Arbeit. Es war nicht mehr als ein Termin nötig. Sie erkundigte sich nach meinen Lieblingsfächern in der Schule, nach meinen allgemeinen Interessen und nach einem Beratungstermin hatte ich mich für Soziologie und Politikwissenschaften entschieden. Da ich nach dem ersten Semester feststellte, dass mir die Soziologie sehr viel näher war als die Politikwissenschaften,]]></description>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 05:04:40 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/florian-loidl/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/florian-loidl/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Dr. Annette von Alemann</title>
		<description><![CDATA[Nach meinem Soziologie-Studium in Argentinien, Köln und Halle/Saale habe ich zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Arbeitsgruppen und Projekten in Berlin, Bielefeld und Köln gearbeitet. Im Sommersemester dieses Jahres war ich als Gastprofessorin für Allgemeine Soziologie an der Universität Paderborn tätig und habe dort seit Oktober eine Stelle als akademische Oberrätin inne.

Wie ist Ihr Studium verlaufen?

Studiert habe ich in Mendoza (Argentinien), Köln und Halle/Saale. Neben meinen Magisterfächern Soziologie, Völkerkunde und Spanisch habe ich auch Lehrveranstaltungen in Germanistik, Rechts- und Kommunikationswissenschaften belegt. Seit meinem Studienaufenthalt in Argentinien interessiere ich mich dafür, wie Gesellschaften „funktionieren“ und wie sie sich voneinander unterscheiden. Dieses Interesse hat mich während meines Studiums nach Ostdeutschland geführt . Ich wollte wissen, ob sich die Gesellschaften in West-]]></description>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 11:21:02 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/annette-von-alemann/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/annette-von-alemann/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Katja Hallbauer</title>
		<description><![CDATA[Ich leite die Unternehmenskommunikation und das Marketing des Automobilzulieferers Preh Car Connect. Insgesamt sind wir 1.400 Mitarbeiter und beliefern die führenden Automobilhersteller.

Wie sind Sie zur Soziologie gekommen?

Auf das Soziologiestudium bin ich eher durch Zufall gestoßen. Ursprünglich wollte ich Medizin studieren - meinen Studienplatz habe ich aber kurzerhand zurückgegeben und dann stand ich vier Wochen vor Semesterbeginn ohne Studienplatz da und vor allem ohne Idee, was ich machen kann. Alle anderen Studiengänge, die ich gut gefunden hätte, hatten einen internen NC und da war die Frist schon verstrichen.

Warten wollte ich allerdings auch nicht. Also hab ich Google noch einmal befragt und da kam Soziologie auf den Schirm. Klang ganz gut und ich dachte: Schön, da fang ich das erst mal an und dann kann ich ja später noch wechseln. Also hab ich mich eingeschrieben und drei Wochen später in Bielefeld begonnen,]]></description>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 09:38:56 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/katja-hallbauer/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/katja-hallbauer/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Ingmar Mundt</title>
		<description><![CDATA[Nach meinem Soziologe-Studium in Edinburgh habe ich eine Stelle als Juniorwissenschaftler am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin angenommen. Seit Anfang September bin ich nun als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung tätig.

Wie hast du zur Soziologie gefunden?

Ich habe einen langen Weg zur Soziologie hinter mir. Angefangen habe ich mit einem Studium des Wirtschaftsingenieurwesen, bin dann aber nach zwei Semester ziemlich schnell zur VWL gewechselt. In meiner damaligen Naivität dachte ich, ein Wirtschaftsstudium würde mir eine Erklärungshilfe geben, wie die Welt funktioniert, vor allem da Wirtschaft ja einen dominanten Einfluss auf Politik und Gesellschaft hat.

Ich habe zwar meinen Bachelor abgeschlossen, wusste aber schnell, dass die Erklärungen der Wirtschaftswissenschaften mich nicht zufrieden stellen.]]></description>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 09:06:48 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ingmar-mundt/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/ingmar-mundt/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Dr. Pascal Geißler</title>
		<description><![CDATA[Nach meinem Studium an der Universität Essen habe ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie angefangen und dort auch promoviert. Als meine Stelle auslief, habe ich nach neuen Wegen gesucht, im Hochschulkontext zu arbeiten, ohne aber direkt an einer Hochschule angestellt zu sein. Heute arbeite ich in der Studienförderung der Hans-Böckler-Stiftung, einem der 13 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Begabtenförderwerke, und betreue Stipendiat*innen in den Fachclustern Ökonomie und Gesundheit/Medizin.

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden?

Zur Soziologie bin ich über einen Umweg gekommen. Ich habe an der Universität in Essen (heute fusioniert zur Universität Duisburg-Essen) eigentlich Kommunikationswissenschaft studiert, die Sozialwissenschaften waren nur ein Magister-Nebenfach. Im Laufe des ersten Semesters habe ich aber festgestellt,]]></description>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 11:13:16 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/pascal-geissler/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/pascal-geissler/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Denise Pohl</title>
		<description><![CDATA[Aus dem Bauch heraus habe ich mich nach meiner Schulzeit für ein Soziologie-Studium an der TU Dresden entschieden. Ein wichtiger Grund dafür war, dass man damit viele Möglichkeiten hat. Ich wollte mich nach der Schule noch nicht festlegen, in welchen Bereich ich mich zukünftig orientiere.

Mein Studienschwerpunkt behandelte die Gleichstellung von Mann und Frau. Schon während meiner Studienzeit kristallisierte sich jedoch für mich heraus, dass mich das Thema Marketing und Werbung fasziniert. Aus diesem Grund belegte ich im Wahlfach Wirtschaftswissenschaften und zusätzliche Kurse in Kommunikationswissenschaften und Business-Englisch. Ich wählte daher auch bewusst mein Hauptpraktikum im Stadtmarketing, wo ich dann direkt nach meiner Diplomarbeit als Projektmanagerin arbeitete. Danach machte ich Station in einer Dresdner Kreativagentur und arbeite dort u.a. für Microsoft.]]></description>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2017 08:34:50 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/denise-pohl/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/denise-pohl/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Michael Hertlein</title>
		<description><![CDATA[Schon während meines Soziologie-Studiums habe ich mich auf das Thema Wissensmanagement spezialisiert. Durch ein Praktikum bei der Robert Bosch GmbH habe ich dann entsprechende Praxiserfahrungen sammeln können. Heute arbeite ich als Senior Knowledge Manager in Düsseldorf bei einer international tätigen, unabhängigen Unternehmensberatung mit Hauptsitz in Stuttgart.

Aus welchen Gründen haben Sie sich zu einem Soziologie-Studium entschlossen?

Ich habe mich nach intensiver Suche (u.a. nach einem abgebrochenen Medienpraktikum und einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt) konkret nach einem Studium mit Fokus auf gesellschaftliche Entwicklungen umgeschaut. Getrieben wurde ich von einer abstrakten Vorstellung, „irgendwie die Welt zu verbessern“. Gleichzeitig hatte ich den Wunsch, finanziell abgesichert zu sein und langfristig in Deutschland eine Familie zu gründen.]]></description>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2017 10:59:18 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/michael-hertlein/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/michael-hertlein/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Norbert Nötzold</title>
		<description><![CDATA[Ich habe in Bielefeld Soziologie studiert und ein Auslandssemester in Amsterdam absolviert. Nach meinem Master folgte ein wahrer Bewerbungsmarathon, der mich letztendlich dazu gebracht hat, mich mit meiner eigenen Agentur - dem Kollektiv13 - selbständig zu machen. 

Wie verlief dein Soziologie-Studium?

In der Nachbetrachtung sehe ich mein Studium vor allem in zwei Phasen aufgeteilt – die erste, in welcher es mir darum ging, einen Abschluss zu erreichen und die zweite, während derer ich studierte. Was zunächst erst einmal nach einem Widerspruch klingt, ist mir in meiner Zeit an der Universität Bielefeld sowie an der Universiteit van Amsterdam sehr bewusst geworden.

Mein Bachelorstudium an einer Hochschule in meinem Heimatort war recht verschult, mit Multiple-Choice-Klausuren und Anwesenheitslisten. Abgesehen von einer Besetzung des Audimax‘ erinnere ich wenig studentisches Flair in diesen Tagen. Für mich persönlich inspirierend blieb jedoch Prof. Dr. Ditmar Brock in Erinnerung,]]></description>
		<pubDate>Sat, 29 Jul 2017 04:25:14 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/norbert-noetzold/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/norbert-noetzold/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Alexandra Tobor</title>
		<description><![CDATA[Ich bin Autorin der beiden Romane „Sitzen vier Polen im Auto“ (2012, Ullstein) und „Minigolf Paradiso“ (2016, Rowohlt) und arbeite gerade an meinem dritten Buch. Seit 2013 produziere ich außerdem den „In trockenen Büchern“-Podcast , in dem ich mich in je 20 Minuten unterhaltsam mit einem Sachbuch auseinandersetze. Um mir das Bücherschreiben leisten zu können, arbeite ich in einer kleinen Buchhandlung.

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden und wo arbeiten Sie heute?

Ich habe erst relativ spät, mit 25, angefangen zu studieren. Davor arbeitete ich in den Medien; beim Musikfernsehen und im Popjournalismus. In Marburg schrieb ich mich für Soziologie ein, parallel dazu studierte ich englische und amerikanische Literaturwissenschaft. Damals gab es noch Diplom- und Magisterstudiengänge und ein Doppelstudium war zwar anstrengend, aber machbar. Nach drei Semestern habe ich mich auf Soziologie festgelegt.

Bis zur Anmeldung meiner Diplomarbeit war ich mir absolut sicher,]]></description>
		<pubDate>Sun, 09 Jul 2017 03:27:19 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/alexandra-tobor/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/alexandra-tobor/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Dr. Kimberly Crow</title>
		<description><![CDATA[Ich habe an der Universität Mannheim Soziologie, Psychologie und Sozialpsychologie auf Diplom studiert und anschließend an der TU Chemnitz als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg habe ich schließlich promoviert und damit die Wissenschaft verlassen. Seit 2003 bin ich als Sprach- und Kulturberaterin in Hamburg selbständig.

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden, wo haben Sie studiert und wo arbeiten Sie heute?

Nach dem Abitur habe ich zunächst, eher zufällig, eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in Weinheim an der Bergstraße gemacht. Dann bin ich nach Washington, D.C. gegangen und habe auch dort in einem Reisebüro gearbeitet (u.a. in einem Büro, das direkt im Finanzministerium gelegen war, mit direktem Zugang zum Weißen Haus). Während dieser Zeit bin ich zum ersten Mal bewusst mit Phänomenen in Berührung gekommen, die mit Soziologie zu tun haben. Das ist insofern erstaunlich als dass ich Deutsch-]]></description>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 04:45:26 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/kimberly-crow/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/kimberly-crow/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Georg Fischer</title>
		<description><![CDATA[Ich habe Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung an der TU Berlin studiert und 2013 mit einer Diplomarbeit über die Geschichte des musikalischen Samplings abgeschlossen. Neben dem Studium habe ich als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und später am Graduiertenkolleg Innovationsgesellschaft heute an der TU Berlin gearbeitet. Außerdem habe ich seit etwa 2003 als DJ Musik aufgelegt und mit Freunden Parties veranstaltet. Seit 2010 betreibe ich das Blog Jäger und Sampler und arbeite auch im (musik-)journalistischen Bereich, wenn auch eher in unregelmäßiger Regelmäßigkeit.

Wie haben Sie die Soziologie für sich entdeckt?

Da ich den humanistischen Zweig eines Gymnasiums besucht habe, bin ich dort schon mit philosophischen Fragestellungen aus dem Antiken Rom und Griechenland in Berührung gekommen. Im Ethikunterricht in der Oberstufe nahmen wir dann auch soziologische und politikwissenschaftliche,]]></description>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2017 08:09:33 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/georg-fischer/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/georg-fischer/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Dr. Stephan G. Humer</title>
		<description><![CDATA[Ich habe an der Freien Universität Berlin studiert, und zwar Soziologie sowie Psychologie und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, dann folgte nach dem Diplom eine Promotion in Soziologie. Tätig war ich vor allem an der Universität der Künste Berlin, zusätzlich – mit der typischen befristeten Halbe-Stellen-Situation – unter anderem auch an der TU Berlin und der Fachhochschule Potsdam, bin aber nun seit 2016 dauerhaft als Dozent an der privaten Hochschule Fresenius.

Gastdozenturen gab es unter anderem an der Bucerius Law School, der TH Brandenburg und für etliche Jahre auch an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Glücklicherweise ergab sich fast immer eine ausreichend große Schnittmenge mit „meinem“ Thema Internetsoziologie, so daß die Gastdozenturen und Anstellungen stets eine gewisse inhaltliche Kontinuität erlaubten. Freilich mal mehr,]]></description>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 11:00:43 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/stephan-g-humer/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/stephan-g-humer/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Simone Ines Lackerbauer</title>
		<description><![CDATA[Seit Oktober 2015 forsche ich am Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Augsburg für meine Dissertation. Dort bin ich auch Mitglied der Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS). Außerdem arbeite ich freiberuflich kreativ in den Bereichen Online und Print: als Autorin, Ghostwriterin, Lektorin, Übersetzerin, Layouterin, Grafikerin, Illustratorin. Auf Anfrage halte ich auch Vorträge, hauptsächlich zu medienbezogenen Themen.

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden?

Ich habe nach dem Abitur zunächst 2008 einen Bachelor of Arts in “Medien und Kommunikation” an der Universität Passau absolviert. Parallel dazu habe ich als freie Marketingassistentin für Online-Entertainment in einem Medienunternehmen, als freie Übersetzerin und Autorin in diesem und verwandten Bereichen gearbeitet. Soziologie war im interdisziplinären Bachelor nur eines von vielen Fächern. Meine Bachelorarbeit handelte von Identitätsbildung in virtuellen Welten -]]></description>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 03:39:08 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/simone-ines-lackerbauer/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/simone-ines-lackerbauer/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Maike Kunz</title>
		<description><![CDATA[Nach dem Abitur war mir nicht ganz klar, welchen beruflichen Weg ich einschlagen sollte. Um ein breites Wissensspektrum aufzuweisen, habe ich mich zunächst für eine Mischung aus Jura und BWL entschieden. Nach einem Jahr wurde mir bewusst, dass ich dieses Fach nicht weiterführen möchte und habe aufgrund dessen an einer Studienberatung teilgenommen, die mich auf das Fach Soziologie gebracht hat.

Das führte mich zu meinem Bachelorstudium Soziologie mit dem Nebenfach Psychologie an der Universität Mannheim. Bereits während des Studiums konnte ich im Rahmen eines Praktikums und der anschließenden Werkstudententätigkeit bei SAP Berufserfahrung sammeln. Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelors, habe ich in Heidelberg meinen Master fortgeführt, um im April 2017 fest bei der SAP in Walldorf als HR Early Talent einzusteigen. 

Was genau ist das HR Early Talent Programm?

Es handelt sich um ein einjähriges Traineeprogramm in Human Resources,]]></description>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 06:46:16 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/maike-kunz/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/maike-kunz/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Lydia Malin</title>
		<description><![CDATA[Seit 2013 promoviere ich am Graduiertenkolleg SOCLIFE an der Uni Köln. Mein Stipendium endet im September diesen Jahres, da ich aufgrund der Geburt meiner Tochter ein zusätzliches Jahr gefördert werde. Ich werde bis dahin voraussichtlich den überwiegenden Teil meiner kumulativen Dissertation fertig haben und bis Ende des Jahres das Gesamtdokument einreichen.

Nebenbei arbeite ich seit nun fast sieben Jahren am Institut der deutschen Wirtschaft, wo ich momentan lediglich mit 5,5 Stunden beschäftigt bin und hauptsächlich für Zuarbeiten im Projekt Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung verantwortlich bin: Das bedeutet: ich redigiere Texte, recherchiere Daten, checke und schreibe Syntaxen für Studien oder bereite Präsentationen vor.

Wie bist du zur Soziologie gekommen?

Nach meinem Abitur im Jahr 2001 wusste ich nicht wirklich wohin ich will. Da alles, was mich interessiert hätte, durch den NC außerhalb meiner Reichweite war (Abi-Durchschnitt von 2,8),]]></description>
		<pubDate>Thu, 18 May 2017 05:48:07 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/lydia-malin/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/lydia-malin/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Tim Albrecht</title>
		<description><![CDATA[Ich studiere im zweiten Mastersemeser Soziologie an der Uni Hannover und arbeite parallel seit knapp drei Jahren im Marketing. Bei dem Brandschutzexperten WAGNER kümmere ich mich seit einem knappen Jahr um die Organisation und Durchführung von Messeauftritten sowie deren Evaluation.

Wann und weshalb haben Sie sich für ein Soziologie-Studium entschlossen?

Nachdem ich 2010 und 2011 meinen Zivildienst in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung geleistet habe, habe ich mir überlegt, was ich denn studieren könnte. Da ich als Kind aus einer Arbeiterfamilie nicht wirklich wusste, was studieren eigentlich bedeutet, habe ich mich mal im Freundeskreis umgehört sowie die Studienberatung der Agentur für Arbeit aufgesucht. Da ich von vornherein wusste, dass ich nichts Technisches studieren möchte, bekam ich zwei Vorschläge: Jura oder BWL bzw. Wirtschaftswissenschaften. Ich hab mich dann aufgrund meiner recht guten Mathenoten für Wirtschaftswissenschaften an der Uni Hannover entschieden,]]></description>
		<pubDate>Thu, 11 May 2017 01:19:39 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/tim-albrecht/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/tim-albrecht/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Mag. Dr. Bernhard Hofer</title>
		<description><![CDATA[Seit 1995 bin ich geschäftsführender Gesellschafter der Public Opinion GmbH - einem Institut für Sozialforschung, das sich auf Marketing- und Kommunikationsberatung für Non-Profit Organisationen spezialisiert hat. Gemeinsam mit Claudia Pass und Alfred Rammer gebe ich auch seit 2008 ehrenamtlich das größte soziologische Fachmagazin im deutschsprachigen Raum heraus: die soziologie heute.

Wie haben Sie zur Soziologie gefunden?

Nach meiner Matura an der Handelsakademie Linz 1977 und der Einjährig-Freiwilligen-Ausbildung beim Österreichischen Bundesheer stand für mich fest: Ich will studieren und – wenn möglich – dann Psychologie. In der Bibliothek des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) – ich engagierte mich damals in der Jugendarbeit und Flüchtlingsbetreuung – fiel mir eines Tages ein dünnes Heft mit dem Titel „Was ist Soziologie? Entwicklung, Problembewusstsein, Forschungsgebiete“ in die Hände. Nach der Lektüre war mir klar: das ist es! 

Es war die Soziologie,]]></description>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 04:09:00 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/bernhard-hofer/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/bernhard-hofer/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Dr. Nils Müller</title>
		<description><![CDATA[Seit März 2016 arbeite ich als Schreibberater in der Lehreinheit Wirtschaft an der Fachhochschule Bielefeld. Das heißt, ich unterstütze Studierende dabei, eigenständige wissenschaftliche Texte wie Haus- oder Bachelorarbeiten zu verfassen. Überspitzt ausgedrückt: Ich helfe ihnen, Lesen und Schreiben (neu) zu lernen.

Dazu veranstalte ich Workshops, die von Studierenden freiwillig besucht werden können, und biete eine offene Sprechstunde so wie individuell zu vereinbarende Beratungstermine an. Zudem habe ich ein Konzept für ein spezielles Modul im Studiengang Wirtschaftsrecht entwickelt, in dem methodische und inhaltliche Ausbildung eng miteinander verzahnt sind. Dieses Modul unterrichte ich auch selbst.

Wie sind Sie an der FH Bielefeld angestellt?

Formal tue ich dies auf einer vollen aber befristeten Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Optimierung von Studienverläufen das aus den Geldern des Qualitätspakt Lehre finanziert wird.]]></description>
		<pubDate>Mon, 01 May 2017 05:22:20 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/nils-mueller/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/nils-mueller/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Prof. Dr. G. Günter Voß</title>
		<description><![CDATA[Nach dem Abitur 1968 habe ich eine Laufbahn als Berufsoffizier eingeschlagen. Dort war ich im kommunikationstechnischen Bereich der Luftwaffe tätig, habe dann aber die meiste Zeit Lehrfunktionen in der Offizierausbildung ausgeübt. Aus persönlichen und politischen Gründen habe ich den Beruf aufgegeben, vor allem auch um ein Studium zu beginnen.

Ganz bewusst habe ich Soziologie gewählt, weil mich gesellschaftliche Fragen aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen sehr interessiert haben. Ich habe dann in München Soziologie (mit Psychologie und Politikwissenschaft) studiert. Mein anfängliches Interesse an einem praktischen Beruf hat sich dann sehr schnell in Richtung Wissenschaft verschoben - auch durch die sehr hilfreiche Ermunterung und Unterstützung meines damaligen Mentors Karl Martin Bolte.

Schon bald hat sich eine Spezialisierung in Richtung Arbeits- und Industriesoziologie ergeben, der ich bis heute eng verbunden bin (etliche Jahre war ich Sprecher der entsprechenden Sektion der DGS).]]></description>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 00:00:00 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/g-guenter-voss/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/g-guenter-voss/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Stephanie Hartmann</title>
		<description><![CDATA[Ich studiere seit dem Wintersemester 2014/15 im B.A. Soziologie an der Universität Duisburg-Essen und werde voraussichtlich im September 2017 meinen Abschluss mit dem Schwerpunkt Methoden der empirischen Sozialforschung erhalten.

Mein Praktikum habe ich in der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem vierten und fünften Semester bei einer Vereinigten Volksbank absolviert. Ich war insgesamt sieben Wochen in dem Betrieb, wobei sich die Arbeitszeit in sechs Wochen Pflichtpraktikum für die Universität und einer zusätzlichen, freiwilligen Arbeitswoche aufgeteilt hat.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag im Bankwesen aus?

Mein Arbeitstag begann morgens um 08:15 Uhr und ging bis 16:45 Uhr, unterbrochen von einer Mittagspause, die von 12:45 Uhr bis 13:45 ging. In der Regel habe ich morgens als erstes mit meinen Kolleg*innen besprochen, welche Termine an diesem Tag anstanden und ob ich mit meiner eigenen Projektarbeit zum Thema Digitalisierung im Zeitplan liege.

Wirklich „typisch“ war kein Arbeitstag,]]></description>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 00:00:00 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/stephanie-hartmann/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/stephanie-hartmann/</guid>
	</item>
	<item>
		<title>Tom Kraftwerk</title>
		<description><![CDATA[Nach dem B.A. Soziologie an der Uni Bielefeld bewarb ich mich auf ein ausgeschriebenes Praktikum, das auf ein Jahr (Ende 2015 bis Ende 2016) begrenzt war. Das Praktikum war bei einer recht großen Deutschen Stiftung und ich arbeitete in einem Team mit fünf Mitarbeiter*innen an einem Bildungsprojekt.

Die Arbeitszeit ging Dienstags bis Freitags von 9 bis 14 Uhr, bei einer halben Stunde Mittagspause. Die Stelle war mit 750€ vergütet.

Welche Aufgaben fielen an einem typischen Tag an?

Mein Arbeitsalltag sah so aus, dass ich mich zunächst morgens über die anstehenden Aufgaben des Tages informierte. Das heißt: E-Mails und Terminkalender checken, um anschließend im täglichen Meeting mit dem Team die kommenden Aufgaben abzusprechen.

Meine Tätigkeiten umfassten dabei hauptsächlich das Übernehmen von Verwaltungsaufgaben für das Programm.]]></description>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 00:00:00 +0200</pubDate>
		<link>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/tom-kraftwerk/</link>

	<guid>https://www.mehralstaxifahren.de/interviews/tom-kraftwerk/</guid>
	</item>
</channel>
</rss>